Andere Zeiten, andere Sitten. Das Schweizer Schulsystem im Laufe der Zeit

Symbolbild: Andere Zeiten, andere Sitten. Das Schweizer Schulsystem im Laufe der Zeit

Man kann sich kaum vorstellen, wie zahlreich, wie gross, wie beträchtlich die Unterschiede zwischen dem Schweizer Schulsystem vor hundert Jahren und dem Schweizer Schulsystem der Gegenwart sind! Die Schweizer Schule um 1920 stellt eine ganz andere Lernwelt dar als die Schweizer Schule um 2020.

Und dies gleich in mehrfacher Hinsicht: Die Lernmethoden, die Fächer, ja sogar die Gliederung in verschiedene Schulstufen waren damals ganz anders als heute.

Lernmethoden

Eine Wandtafel. Ein paar Pulte. Und mehrere Stühle. Das ist’s im Grunde gewesen. Der Lehrer (es war allermeist eine männliche Person) stand an der Tafel, die Schüler (es waren mehrheitlich männliche Klassen) sassen an den Pulten. Ersterer präsentierte Regeln, Letztere lernten auswendig. «Wie lautet der Satz des Pythagoras?», «Wie konjugiert man das Verb ‘parler’?», «Was bedeutet ‘Präpositionalgefüge’?» Wer’s nicht wusste, erhielt nicht selten einen Schlag auf den Hinterkopf.

Neben der Wandtafel gibt’s einen Beamer. Der Hellraumprojektor steht bereit. Und im Schulzimmer finden sich auch Laptops, iPads und Smartphones. So ist das neuerdings. Zwar wird nach wie vor der Satz des Pythagoras, das Verb «parler» und die Bedeutung vom «Präpositionalgefüge» gelernt – dies allerdings nicht mehr ausschliesslich mit Hilfe der Wandtafel, sondern auch mit Hilfe von elektronischen Geräten. Und falls es mal nicht so klappt mit dem Lernen – Schläge sind verboten.

Fächer

Die Lernmethoden waren keineswegs das Einzige, was sich im Schweizer Schulsystem verändert hat. Verändert haben sich auch die schweizerischen Lehrpläne. Die Veränderungen der Lehrpläne betreffen einerseits die Zahl, andererseits die Art der Fächer: Zum einen wurden früher nur sehr wenige Fächer unterrichtet, zum anderen wurden ehemals nur sehr klassische Fächer beigebracht. Mathe, Deutsch, Französisch und «Schönschreiben», das war es im Grunde genommen schon.

Heute ist der Fächerkanon um einiges breiter. Zunächst gibt es viel mehr Fächer als früher, daraufhin gibt es auch viele andere Fächer als damals. Dass sich Schülerinnen und Schüler (mittlerweile besteht freilich jede Klasse sowohl aus Mädchen als auch aus Jungen) im Laufe ihres Schullebens zum Beispiel mit dem Modul «Medien und Informatik», mit dem Modul «Nachhaltigkeit» und mit anderen, keineswegs klassischen Inhalten beschäftigen sollten, wäre vor 100 Jahren wohl kaum jemandem in den Sinn gekommen.

Gliederung des schweizerischen Schulsystems

Neben dem Wandel bei den Lernmethoden bzw. dem Wandel bei den Fächern gab es noch einen dritten Wandel, welcher im Verlauf der letzten 100 Jahre das schweizerische Schulsystem veränderte: Dieser Wandel betraf die Gliederung des schweizerischen Schulsystems. Vor einem Jahrhundert war alles sehr übersichtlich: 8 Jahre Volksschule, daraufhin gingen fast alle entweder auf dem elterlichen Hof oder in einem industriellen Betrieb arbeiten. Aufs Gymnasium? Ging fast niemand. In die BMS? Die gab es noch gar nicht. FMS? HMS? IMS?

Solche Ausbildungsgänge gibt es erst seit relativ kurzer Zeit. Insofern hat das schweizerische Schulsystem in den letzten Jahren an Komplexität zugenommen: Nach der Sekundarschule – der letzten Stufe, welche obligatorisch ist – kann man eine Vielzahl von weiterführenden Schulen besuchen. Man kann die BMS besuchen und die Berufsmaturität erlangen. Man kann eine FMS besuchen und die Fachmaturität erreichen. Man kann auch die HMS, die IMS oder das 10. Schuljahr besuchen, hat damit also mehrere Möglichkeiten, um länger in die Schule zu gehen.

Schlaufux: Eine Hilfestellung für die Schülerinnen und Schüler der Schweiz

Das Schweizer Schulsystem der Gegenwart stellt für die Schülerinnen und Schüler der Schweiz auf der einen Seite beträchtliche Herausforderungen dar. Nicht zuletzt gibt es viele Fächer, die man beherrschen muss. Das schweizerische Schulsystem der Gegenwart bietet für die Schülerinnen und Schüler der Schweiz auf der anderen Seite nützliche Unterstützungsangebote an. Unter anderem gibt es einige Tools, die einem das Lernen erleichtern.

Wichtig ist also, dass man die Herausforderungen mit den vorhandenen Unterstützungsangeboten angeht. Diese Möglichkeiten helfen, die Herausforderungen zu meistern. Das Team von Schlaufux hat sich das Ziel gesetzt, die Schülerinnen und Schüler der Schweiz bei schulischen Herausforderungen zu unterstützen – denn: Mit Hilfe der Erklärvideos, Zusammenfassungen und Übungssets, welche auf Schlaufux zu finden sind, kommt man leichter durch die Schule.